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Die Donauversickerung im Luftkurort Möhringen bei Tuttlingen ist weltweit einzigartig.
Hier gibt es in den Sommermonaten ein Flussbett ohne Wasser.

Die Donau versickert bei Niedrigwasser im Sommer im Karstgestein, im Winter ebenso, jedoch nur teilweise. Die Dauer der Versickerung hat in den letzten Jahrzehnten ständig zugenommen.

Das Wasser fließt unterirdisch ca. 60 Stunden lang, bis es 183 Höhenmeter tiefer und etwa 12 km Luftlinie entfernt im Aachtopf wieder erscheint.  

20 Stunden später schmecks Quellwasser der Aach salzig!

 
Die im Jura entstandenen Gesteinsschichten sind der Grund für die Versickerung. Das Kalkgestein hat im Laufe der Zeit viele Spalten und Hohlräume bekommen, in denen das Donauwasser verschwinden kann.

Durch den porösen Untergrund kann es dazu kommen, dass auch immer wieder größere Hohlräume einstürzen.